Landkreis Vorpommern-Rügen

 
Amt Miltzow | zur StartseiteBrandshagen | zur StartseiteHafen Stahlbrode | zur StartseiteElmenhorst | zur StartseiteFischereihafen Stahlbrode | zur StartseiteNeuhof | zur StartseiteAbtshagen | zur StartseiteReinberg | zur StartseiteHorst | zur Startseite

News-Ticker

  • Als Favorit hinzufügen
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Wilmshagen

Vorschaubild Wilmshagen

Herzlich Willkommen auf der Homepage im OT Wilmshagen in Nord-Vorpommern.Hier erhalten sie vielfältige Informationen über unsere Gemeinde.Durch den Rügenzubringer sind die kreisfreien Hansestädte Stralsund und Greifswald, nur einen "Katzensprung" von uns entfernt. Auch unsere Kreisstadt Grimmen und unsere Amtsverwaltung in Miltzow sind in nur 5min erreichbar.

 

  • Einwohner 307
  • Fläche: ca. 19,45 km²
  • Land: Deutschland
  • Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
  • Landkreis: Nord-Vorpommern
  • Amtsbereich: Miltzow
  • Postleitzahl: 18519
  • Auto-Kennzeichen: NVP
  • Telefon-Vorwahl: 038333

 

 

Geschichte von Bremerhagen und Wilmshagen


Der OT Bremerhagen und der OT Wilmshagen gehört zum Amt Miltzow im Kreis Nordvorpommern.Beide Ortschaften entstanden mit der deutschen Besiedlung im 13. Jahrhundert. Der erste urkundliche Nachweis für Bremerhagen geht auf das Jahr 1323 zurück. Anfang des 14. Jahrhunderts hatte die adlige Familie von Gristow Bremerhagen zum Lehnbesitz. 1323 vergaben die von Gristow eine Rente (Einkommen) von vier Bauernhöfen, die am Ende des Hagendorfes nach Stoltenhagen lagen.Wilmshagen zählte im Mittelalter teils zum Domanium des Landesherrn und teils zur Ritterschaft. Die ritterschaftlichen Familien von Schlagsdorf und später der von Maltzahn besaßen hier mehrere Wirtschaftshöfe. Die Ersterwähnung von Wilmshagen stammt aus dem Jahr 1333. Ende 14. Jahrhundert gelangten einige gutsherrliche Besitzungen durch großzügige Schenkungen der Familie Maltzahn an das Sankt Georgs-Hospital zu Greifswald.

 

Ab 1418 gehörte das ganze Dorf Wilmshagen gemeinsam der Stadt Greifswald und beiden Hospitälern von St. Spiritus und St. Georg. Nach der Reformation standen besitzrechtlich zwei Drittel von Wilmshagen dem Magistrat und ein Drittel dem Hospital St. Georg zu. Das Hospital ließ beispielsweise 1557 in Wilmshagen 10 Bauernstellen bewirtschaften.Kirchenrechtlich zählten im Mittelalter Bremerhagen zum Kirchspiel Horst und Wilmshagen zu Reinkenhagen. In Bremerhagen existierte auch eine kleine Kapelle. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt. Trotz ihrer Baufälligkeit hielten die Pfarrer darin noch bis etwa 1700 den Gottesdienst ab. Im Nordischen Krieg (1700-20) zerstörten russische Truppen im Jahr 1711 die Kapelle vollends. Die Kapelle wurde nicht wieder aufgebaut, die Einwohner mussten die Kirche zu Horst besuchen.

 

Gleichfalls stand in Wilmshagen vor dem Dreißigjährigen Krieg ein kleines Gotteshaus, das aber nach Verfall in den Kriegszeiten nicht wieder aufgebaut wurde. 1723 wurde der Platz, wo die Kirche stand, mit einem Bauerngehöft bebaut. Die Einwohner von Wilmshagen waren nach Reinkenhagen eingepfarrt, behielten aber einen Begräbnisplatz im Ort.. 1823 beabsichtigte die königliche Gegierung zu Stralsund in Wilmshagen die Kirche wieder aufzubauen, wogegen aber der Patron der Kirche von Reinkenhagen (von Engelswacht) erfolgreich einschritt. Den Gläubigen von Wilmshagen standen zum Kirchbesuch in Reinkenhagen drei Männer- und drei Frauenbänke zu. Der Prediger von Reinkenhagen musste zwei Mal im Jahr, am Aschermittwoch und am Tag nach Pfingsten, in Wilmshagen abwechselnd in den Bauernhäusern predigen. In Wilmshagen gab es Mitte 19. Jahrhundert ein Schulgehöft (Schulhaus, Stall und Scheune), der Lehrer wurde von der Greifswalder Grundherrschaft eingesetzt, ebenso der Schultze.

 

Der Ort hatte 5 größere Bauerngehöfte, 7 Büdnereien und mehrere Wohnkaten für Landarbeiter.Bremerhagen blieb über die Jahrhunderte hindurch ein Gutsdorf. Um 1800 erweiterte der Gutsherr das Dorf um den Ausbau Klein Bremerhagen. Dort entstand 1806 ein rentabler Ziegelofen. Der Ziegelbetrieb konnte sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts gut erhalten. 1900 ließ der damalige Gutsbesitzer Jacobi-Scherbening einen modernen Ziegelringofen errichten. 1910 ließ der Gutsherr aus eigener Ziegelproduktion ein neues Gutshaus im eingeschossigen achtachsigen Putsbau errichten. Das Haus erhilt einen bachsteinsichtigen Sockel und ein Mansardendach mit Schopf.1939 wohnten in Bremerhagen 156 Einwohner in 34 Haushalten.

 

Erwähnenswert für Naturfreunde ist der nach 1998 erstellte Naturlehrpfad im Forst Bremerhagen. Der naturkundliche Waldlehrpfad gibt Auskunft zu ausgewählten Exponaten aus Wald und Flur, zum Greifvogelschutz, zur Jagd- und Wildkunde und zur Waldbienenwirtschaft.Der Text wurde freundlicher Weise von Herrn Edwin Kuna bereitgestellt.

Vorschaubild Wilmshagen

Vorschaubild Wilmshagen

Veranstaltungen

Nächste Veranstaltungen:

04.​04.​2026

 

04.​04.​2026 - Uhr bis Uhr

 

04.​04.​2026 - Uhr